shine Letter #001


26.07.2026

Warum dieser Newsletter so lange nicht erschienen ist – und warum ich ihn jetzt unbedingt schreiben wollte.

Liebe shine-Leserin,

eigentlich wollte ich den shineLetter schon viel früher regelmäßig schreiben. Die Themen waren da, die Ideen auch.
Und trotzdem habe ich ihn immer wieder verschoben.
Kennst du das?
Du weißt eigentlich genau, was du tun möchtest. Und trotzdem hält dich irgendetwas zurück. Bei mir war es nicht die fehlende Zeit.
Es war der Mut.
Oder besser gesagt: der fehlende Mut, mit meinen Überzeugungen jetzt endlich sichtbar zu werden. Denn in dem Moment, in dem man wirklich zeigt, wofür man steht, macht man sich auch angreifbar.
Plötzlich können Menschen sagen: „Das sehe ich ganz anders.“
Oder sie gehen einfach weiter oder belächeln dich sogar für das womit du dich zeigst und wofür du stehst.
Ich glaube, genau deshalb bleiben viele gute Ideen so lange in der Schublade. Nicht weil sie nicht gut genug sind, sondern weil wir warten, bis wir uns sicher fühlen

Diese Woche habe ich beschlossen, nicht länger darauf zu warten.
Und genau deshalb liest du heute diesen shineLetter. Und ab sofort wöchentlich, versprochen.

„Vielleicht ist Mut gar nicht die Abwesenheit von Zweifel. Vielleicht ist Mut die Entscheidung, den nächsten Schritt trotzdem zu gehen. „


­Warum es shine eigentlich gibt

„Das ist wahrscheinlich einfach das Alter“

Diesen einen Satz, habe ich in den letzten Jahren immer öfter gehört und auch ich habe ihn gesagt. Doch was steckt dahinter?

  • Wenn Frauen plötzlich schlechter schlafen.
  • Wenn die Energie nachlässt.
  • Wenn sich das Gewicht verändert.
  • Wenn die Gelenke schmerzen.
  • Wenn Entscheidungen schwerer fallen.

Natürlich werden wir älter. Aber ich glaube nicht, dass wir deshalb aufhören sollten, neugierig auf unseren Körper zu sein und zuzuhören, was er uns gerade sagen will.
Im Gegenteil.
Gerade jetzt lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn unser Körper verändert sich und er sendet oft lange Signale, bevor wir sie bewusst wahrnehmen. (In einem der nächsten Newsletter erzähle ich dir meine ganze Geschichte die mit bereits Anfang 40 begann ohne dass ich einen Zusammenhang gesehen habe. Und wie ich 11 Jahre brauchte um klar zu sehen.)

Genau aus dieser Überzeugung ist Shine entstanden.
Nicht als weiteres Gesundheitsmagazin.
Sondern als Ort für Frauen, die verstehen möchten, was in ihrem Körper und ihrem Leben gerade passiert.
Ein Ort, der Orientierung gibt, der Zusammenhänge erklärt und der dich darin bestärken möchte, dir selbst wieder mehr zu vertrauen.

Denn ich bin überzeugt:

„Die besten Entscheidungen treffen wir dann, wenn wir die Signale unseres Körpers verstehen – und ihnen wieder vertrauen.“


Leseempfehlung der Woche

Passend dazu möchte ich dir heute einen Artikel besonders ans Herz legen:

„Wechseljahre: Beschwerden richtig verstehen“

Viele Symptome wirken zunächst völlig unabhängig voneinander.

  • Schlechter Schlaf,
  • Gewichtszunahme,
  • Gelenkbeschwerden oder
  • Stimmungsschwankungen.

Doch oft hängen sie stärker zusammen, als wir denken.

Jetzt lesen


Was ich diese Woche gelernt habe

Diese Woche habe ich gemerkt, dass Mut keine Eigenschaft ist, die man irgendwann besitzt.
Mut ist eine Entscheidung, die wir immer wieder neu treffen.
Ich habe den shineLetter in den letzten Monaten vernachlässigt. Nicht, weil mir die Themen fehlten. Sondern weil mir der Mut fehlte, mit meinen Gedanken sichtbar zu werden.
Es ist erstaunlich, wie leicht wir uns selbst erzählen, wir hätten gerade keine Zeit. Dabei steckt manchmal einfach die Angst dahinter, wirklich gesehen zu werden.

Deshalb beginnt der shineLetter heute wieder. Nicht, weil jetzt alles perfekt ist, sondern weil ich beschlossen habe, meiner Überzeugung mehr zu vertrauen als meinen Zweifeln.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl ja auch. Vielleicht konnte ich dir mit meiner Offenheit heute zeigen, dass du damit nicht alleine bist.


Worauf ich mich nächste Woche freue

In der nächsten Ausgabe geht es um ein Thema, das mich in den letzten Wochen selbst sehr beschäftigt hat.

Warum Frauen ab 45 plötzlich mehr Protein brauchen.

Früher habe ich bei Protein vor allem an Sportler gedacht.

Heute weiß ich, dass es für Frauen in der zweiten Lebenshälfte eine ganz andere Bedeutung hat.
Ich freue mich darauf, meine Erkenntnisse mit dir zu teilen – und dir zu zeigen, wie kleine Veränderungen im Alltag einen großen Unterschied machen können.


Ich hoffe, dieser shineLetter hat dir einen ruhigen Moment geschenkt – und vielleicht einen Gedanken, der dich durch die kommende Woche begleitet.

Alles Liebe,
Corina

P.S.
Wenn dir dieser shineLetter gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du ihn an eine Freundin weiterleitest. Denn ich wünsche mir, dass keine Frau das Gefühl haben muss, mit den Veränderungen der zweiten Lebenshälfte allein zu sein.

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